
Mit Strom aus Bio-Erdgas die Investition in ein BHKW finanzieren
Auf Basis des Ökostrom-Gesetzes erhält der Betreiber eines mit Bio-Erdgas gespeisten Blockheizkraftwerks eine deutlich höhere Vergütung als bei der Verwendung von fossilem Erdgas.
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Der wärmegeführte Einsatz eines Blockheizkraftwerks (BHKW) eröffnet dem Betreiber eine Reihe von Vorteilen, die seine Anlage besonders wirtschaftlich machen. Die Einspeisung des durch die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugten Stroms in das öffentliche Netz wird vergütet und trägt zur Amortisation der Anlage bei.
Der Betrieb eines BHKW ist aber nicht nur mit fossilem Erdgas, sondern auch mit Bio-Erdgas möglich. Auf Grundlage des ÖKO-Strom-Gesetzes wird dann der abgegebene Strom mit mehr als dem doppelten Betrag vergütet.
Durch die zunehmende Zahl von Biogasanlagen und die kontinuierlich steigende Produktion von Bio-Erdgas in Österreich ist die Wärmeversorgung durch BHKW eine interessante Alternative zu konventionellen Heizungsanlagen. Für die wärmegeführte Betriebsweise bieten sich an:
- größere Wohngebäude
- Wohnanlagen mit Nahwärmenetzen
- Schwimmbäder und Freizeitanlagen
- Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
- gewerbliche und industrielle Betriebsgebäude
Steigender Verbrauch an Bio-Erdgas
Fachleute gehen davon aus, dass der Anteil von Bio-Erdgas am gesamten österreichischen Erdgasverbrauch im Jahr 2030 bis zu zehn Prozent betragen wird. Gründe dafür sind ein sich änderndes Umweltbewusstsein der Anwender, der Wunsch nach einer hohen Versorgungssicherheit und der Einsatz zuverlässiger Technik.
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