Entscheidung mit Weitsicht

Die Beheizung ihres neuen Wohnhauses sollte nur durch eine Wärmepumpe erfolgen. Dazu hatte sich eine junge Tiroler Familie bereits vor Baubeginn entschieden. Doch würde die exponierte Lage ihres Wohnhauses diese umweltfreundliche Heiztechnik auch zulassen?


Das Erholungsdorf Weerberg liegt abseits des großen Verkehrsstromes auf einem sonnigen Mittelgebirgsplateau über dem Inntal. In 900 m bis 1.300 m Seehöhe weitet sich der Ort nahezu rund um den 2.505 m hohen Hausberg, dem Gilfert.

Hier wollten sie gern mit ihren zwei Kindern leben, davon träumte das Ehepaar Matthias und Cornelia Geisler. Nach dem Erwerb eines Bauplatzes entschieden sie sich für ein Wegscheider Energiesparhaus in Holzriegelbauweise. Bei Fundament und Keller vertraute man der bewährten Betonausführung. Im Oktober 2007 wurde mit dem Bau des Eigenheims begonnen, schon im August 2008 konnten die Geislers ihr neues Zuhause beziehen.

Teure Vergangenheit
Bislang hatten das junge Paar im Tal zur Miete gewohnt. „Obwohl die Temperaturen im Winter höchstens bei -10° Grad lagen, hatten wir dort extrem hohe Heizungskosten“, erzählt Cornelia Geisler. „Für den Betrieb der vorhandenen alten Ölheizung mussten wir monatlich 480,- Euro aufwenden“.

Große Sorgen bereitete den Bauherren daher die Wahl des neuen Heizungssystems.
Eine Fußbodenheizung war erste Wahl, aber sollte man weiterhin auf Öl vertrauen oder doch eher auf eine zukunftssicherere Heiztechnik setzen?

Man kontaktierte Günther Kandler. Mit seinen 15 Mitarbeitern zählt Kandler zu einem der renommiertesten Installationsbetriebe im gesamten Inntal. Seine Kundenstruktur ist breit gestreut und reicht vom Industriebetrieb Swarovsky bis hin zu unzähligen umweltbewussten „Häuselbauern“. Denn eines hat sich Günther Kandler zur Maxime seiner Tätigkeiten gemacht: Er vermeidet wo es geht den Einsatz fossiler Brennstoffe.

Ökologisches Denken
Auch die junge Bauherrschaft tat dieses und so legte ihnen Installateurmeister Kandler alsbald ein Angebot vor, in deren Mittelpunkt eine Erdwärmepumpe samt den erforderlichen Tiefenbohrungen stand. Denn die Verlegung von Erdkollektoren im Garten schied aufgrund des zu geringen Platzangebotes aus. Enttäuschung machte sich breit: die aufwendigen Tiefenbohrungen überstiegen deutlich das Budget der jungen Familie. Was konnten die Geislers nun tun?

Erfahrung und Know-how
Heizungsprofi Günther Kandler wußte Rat. Es gäbe noch die Variante einer Luft/Wasser-Wärmepumpe. Diese im Freien aufzustellende Maschine schont nicht nur die Umwelt sondern senkt auch die Investitionskosten. Doch würde solch eine Luft/Wasser-Wärmepumpe in dieser exponierten Höhenlage auch funktionieren? Denn im über 1.000m hoch gelegenen Weerberg fallen die Nachttemperaturen im Winter des öfteren bis zu -17° C. 

Dietmar Janicki vom Heizungshersteller Viessmann leistete Überzeugungsarbeit.
„Früher glaubte man, in Alpenregionen keine Luft/Wasser-Wärmepumpen einsetzen zu können“, erklärt Janicki. „Nicht so in der Schweiz. Denn dort machte man so gute Erfahrungen, dass dieser Wärmepumpentyp heute sogar bevorzugt eingesetzt wird“. 

Gemeinsam mit Installateur und Bauherrn sah man sich bereits fertiggestellte Viessmann- Wärmepumpenanlagen an. Die Besitzer dieser Heizungssysteme lobten die Zuverlässigkeit auch bei niedrigsten Temperaturen, Nachbarn bestätigten, dass keinerlei Lärmbelästigungen auftraten. Somit konnte Heizungsbauer Günther Kandler mit dem Einbau der neuen Wärmepumpenheizung beginnen.

Erste Wahl
Seine Wahl fiel auf die innovative Viessmann Luft/Wasser-Wärmepumpe Vitocal 300-A mit stufenlos geregeltem Verdichter und permanenter elektronischer Überwachung des Wärmepumpen-Kreislaufs. 

Alles im Blick – alles im Griff
Mit der neuen Regelung der Vitocal 300-A hat Familie Geisler rasch Freundschaft geschlossen. Ermöglicht sie doch auch jederzeit die aktuelle Energiebilanzierung. Und die Halbierung ihrer nunmehrigen Heizkosten gegenüber modernen Öl- oder Gasheizungen bestätigt Tag für Tag ihre richtige Entscheidung für die Wärmepumpe.

Werterhaltende Investition
Für die Familie Geisler ist die erste Heizperiode in ihrem neuen Einfamilienhaus mehr als zufriedenstellend verlaufen. Die Betriebskosten der neuen Heizung inklusive Trinkwasserbereitung und des gesamten Stromverbrauchs im neuen Haus beliefen sich seit dem August 2008 bei 11.200 kWh auf lediglich 500,- Euro. Wie man bereits hört, ist dies für einige Weerberger Grund genug, auch ihre eigene Energiesituation gründlich zu überdenken.

Installateur Günther Kandler jedenfalls, hat durch seine ökologische Leidenschaft und beste Beratung, die Familie Geisler bereits jetzt schon als begeisterte Kundschaft gewonnen.


Reinhold Seeböck

Bilder / Bildzeilen

Bild 1

 
Erfahrung und Know-How: Installateurmeister Günther Kandler aus Wattens

Bild 2

Haus Geisler, die Viessmann Luft/Wasser-Wärmepumpe Vitocal 300-A ist für die Aufstellung im Freien optimal geeignet

Bild 3

Keine Lärmbelästigung trotz Aufstellung der Luft/Wasser-Wärmepumpe im verdichteten Siedlungsgebiet

Bild 4

Viessmann Luft/Wasser-Wärmepumpe Vitocal 300-A im verdichteten Siedlungsgebiet

Bild 5

Technikraum im Keller mit 500 Liter Vitocell-Speicher-Wassererwärmer und 300 Liter Heizwasser-Pufferspeicher

Bild 4

Viessmann Niederlassungsleiter Ing. Dietmar Janicki beim Beratungsgespräch mit den Bauherren Matthias und Cornelia Geisler

pageBackzurück