Sonnenenergienutzung - sorgenfreie Zukunft inbegriffen

Zurndorf im nördlichen Burgenland bietet seinen knapp 2.000 Einwohnern eine außergewöhnliche botanische Rarität. Hat doch der spürbare Einfluß des pannonischen Klimas es sogar asiatischen Pflanzen ermöglicht, hier heimisch zu werden. Darüberhinaus trägt auch die jährliche Sonneneinstrahlung von 2.100 Stunden dazu bei, diese Region gegenüber anderen Teilen des Landes zu bevorzugen. Dies hat eine Zurndorfer Familie erkannt und ist alsbald zur Tat geschritten.

Erfolg durch Innovation und Umweltbewußtsein
In Zurndorf treffe ich den ortsansässigen Heizungsbauer Gerald Szegner. Meisterhaft versteht er es, seinen Kunden die klimatischen Vorteile der Region verständlich zu machen und sie für das kostenlose Energieangebot der Natur zu begeistern. 

Szegners Kundenstock besteht zu 90 Prozent aus Privatkunden und wird durch Empfehlungen dieser von Jahr zu Jahr größer. Biomasse, Wärmepumpen, Solarenergie und Brennwerttechnik lauten die Empfehlungen des erfolgreichen Installateurmeisters. Durch das umfangreiche Schulungsprogramm kennt er Viessmann High-tec-Produkte schon seit seiner Monteurzeit.
„Vor allem das Komplettprogramm von Viessmann erleichtert unsere Tätigkeiten enorm“, weiß Szegner zu berichten. 

Eine von Szegner erst kürzlich fertiggestellte Heizungsanlage fällt dem Besucher von Zurndorf schon im Vorbeifahren auf. Auf dem Dach des Wohnhauses der Familie Starkmann, erkennt man von weitem größere Flächen an thermischen Solarkollektoren und futuristische Photovoltaikmodule.

Fachmännische Beratung trifft auf grüne Ader
Hausherr Andreas Starkmann berichtet von der Sanierung dieses ca.70-jährigen Hauses, „wir haben es von der Großmutter übernommen“, und seinen Sorgen ob der mangelnden Zuverlässigkeit der alten Heizungsanlage. Zentralheizungsbauer Szegner  erarbeitete ein ökologisch und ökonomisches mustergültiges Energiekonzept, das die Familie Starkmann restlos überzeugte. “Wir hatten schon immer eine grüne Ader in uns verspürt. So haben wir uns bereits vor längerer Zeit für die verantwortungsvolle Nutzung unseres Regenwassers entschieden.
Herr Szegner hat unseren Focus darüberhinaus auf die kostenlose Energie der Sonne gelenkt“. Und fügt noch lächelnd hinzu: „Heute nutzen wir fast alles, was vom Himmel kommt“.

Wärme von der Sonne: Energie frei Haus
Soviel ist sicher: Die Sonne schickt keine Rechnung. Dies dachte auch Familie Starkmann. In den Sommermonaten reicht die Sonnenenergie jedenfalls aus, um die gesamte Trinkwassererwärmung vollständig zu decken. Das reduziert die Kosten für Gas spürbar und macht die Starkmanns ein Stück weiter unabhängig von fossilen Energieträgern. Und in der Übergangszeit kann das Solarsystem auch die Heizung unterstützen. Das reduziert den, dank Brennwerttechnik, ohnedies bereits niedrigen Gasverbrauch zusätzlich.

Solarsysteme von Viessmann stehen auf der Sonnenseite
Die sechs Vitosol 100-Flachkollektoren, an der Südseite des ideal geneigten Daches montiert, überzeugen durch einen hohen Wirkungsgrad und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Die sechs Kollektoren mit einer Aperturfläche von je 2,30 m² waren aufgrund ihres niedrigen Gewichtes und des montagefreundlichen Befestigungssystems leicht auf das Dach zu bringen. 

Strom von der Sonne
Die Photovoltaik – also die Gewinnung elektrischen Stroms direkt aus Tageslicht – ist eine elegante Möglichkeit. Immer mehr Bauherren interessieren sich heute für diese moderne Art der Stromerzeugung. 

Die Solarzellen erzeugen auf direktem Weg elektrische Energie aus dem auftreffenden Licht. Es handelt sich dabei um Gleichstrom, wie ihn auch Batterien liefern. Am Haus Starkmann arbeiten 18 Photovoltaikmodule und erreichen eine Leistung von 5 kWp. 

Die Stromwandlung
Der erzeugte Gleichstrom wird anschließend in netzkonformen Wechselstrom (230 Volt Wechselspannung) umgewandelt. 

Die Energienutzung
Nach Erzeugung und Umwandlung des Solarstroms erfolgt die Nutzung, und Einspeisung der gewonnenen Energie in das öffentliche Stromnetz. Ein eigener Stromzähler misst die eingespeiste Energie, die von der ÖeMAG, der Abwicklungsstelle für Ökostrom, hoch vergütet wird. Der Einbau der Viessmann- Solarstromanlage wurde vom Land Burgenland mit 50 Prozent der Errichtungssumme gefördert. Die ÖeMAG vergütet der Familie Starkmann in den ersten 12 Betriebsjahren pro eingespeister kWh 0,46 €.

Im Gegensatz zur thermischen Solaranlage handelt es sich bei der netzgekoppelten Solarstromanlage nicht um ein autarkes „Inselsystem“: Der Strom fließt ins öffentliche Netz, der von Familie Starkmann benötigte Strom wird über einen weiteren Stromzähler aus dem Netz bezogen. Die erzeugte Solarstrommenge muss daher nicht auf den individuellen Strombedarf abgestimmt sein und kann so jederzeit modular erweitert werden.

Mehr Komfort und weniger Energieverbrauch
Bei den hohen Energiekosten war für Familie Starkmann der Einbau einer Solar/Photovoltaik-Anlage das effektivste Mittel, um künftig zu sparen wo es gut tut. Die nach fachmännischer Beratung durch Heizungsbauer Szegner von den Starkmanns getätigten Investitionen werden das künftige Leben der Familie spürbar erleichtern. Kostenlose Sonnenwärme und Solarstrom – da kann eine sorgenfreie Zukunft beginnen. Aber eigentlich hat sie ja in Zurndorf schon begonnen!


Reinhold Seeböck

Bilder / Bildzeilen

Bild 1

Hausherr Andreas Starkmann (links) mit Heizungsbauer Gerald Szegner

Bild 2

Solarmodule am Dach des renovierten Hauses

Bild 3

Leutendes Gelb, was sonst? Das Sonnenhaus der Familie Starkmann

Bild 4

Kostenlos: Strom und Wärme von der Sonne

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