Freie Fahrt für Klimaschutz

Mit professioneller Wartung und Instandhaltung von Schienenfahrzeugen leisten die ÖBB-Technische Services einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität der Bahn und tragen somit wesentlich zur Reduzierung verkehrsbedingter Umweltbelastung bei. Aber auch die Hauptwerkstätte für die Wartung der modernen Elektrotriebwagen in Wien Floridsdorf erhielt jetzt eine neue umweltfreundliche Heizzentrale.


Passende Infrastruktur ist die Voraussetzung für optimale Produktion und Instandhaltung. Die ÖBB investierte in den letzten Jahren rund 169 Mio Euro in die Modernisierung ihrer Werkstätten. Zusätzlich hat sich die ÖBB das Ziel gesetzt, den eigenen Energieverbrauch spürbar zu senken, um einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Wegbegleiter für sicheren Personen- und Güterverkehr 
Für ÖBB-Elektrotriebwagen gilt genauso wie für deren Service: Man kann sich stets darauf verlassen. Das Angebot der Technischen Services umfasst alle notwendigen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten, die für die Sicherheit, die Zuverlässigkeit und den reibungslosen Betrieb von Schienenfahrzeugen unerlässlich sind.

Energiecomfort plant die neue Heizzentrale
Mit der Planung der neuen Energieversorgung für die Hauptwerkstätte Floridsdorf betrauten die ÖBB einen Spezialisten: Energiecomfort, ein Dienstleistungsunternehmen, das die ganzheitliche Beratung, Planung, Errichtung, Betriebsführung, Modernisierung und Optimierung von Energie- und Facility Management anbietet.

„Seit 1978, der Gründung des Unternehmens, beschäftigt sich unser Haus mit Energie Management und Wärmeversorgung“, erzählt Projektleiter Alfred Haberl. „Mit dieser Kernkompetenz wurden bereits über 500 Kesselhäuser errichtet. Sie werden bis heute von uns betrieben und serviciert. Alle zukünftigen Projekte profitieren vom langjährigen gelebten Wissen und von unserer Erfahrung bei der Errichtung und Betriebsführung“.

Die neue Energiezentrale 
Mit den Umbauarbeiten wurde die Integral Montage Anlagen- u. Rohrtechnik betraut.
Zwei Viessmann Niederdruck-Heißwassererzeuger Vitomax 200-LW mit 4.2 und 2.6 MW ermöglichen nun dem Betreiber eine Leistungsverteilung, die exakt auf den Sommer- und Winterbetrieb abgestimmt werden kann.

Vitomax 200-LW garantiert schadstoffarme Wärmeversorgung
„Die neuen Dreizugkessel Vitomax 200-LW zeichnen sich durch eine besonders umweltschonende und schadstoffarme Verbrennung im gesamten Leistungsbereich aus“, erklärt der Leiter der Viessmann Großkessel-Abteilung Reinhard Thurmaier.

Speziell für Österreich entwickelter Gasbrenner
Die im neuen ÖBB-Kesselhaus eingesetzten Garvens-Gasbrenner wurden vom TB Krenbauer in Leonding speziell für Österreich entwickelt. Es handelt sich um vollautomatische, NOx-reduzierte Gasgebläsebrenner in Monoblockbauweise.

„ Mit unseren Partnern Viessmann und Garvens haben wir ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Beratung, Produkt, Preis und Leistung stimmen ganz einfach“,
zeigt sich Energiecomfort Projektleiter Alfred Haberl hochzufrieden.

Und Reinhard Thurmaier ergänzt: „Unsere Branche ist heute mehr denn je gefordert, 
Bauherren und Anlagenbetreibern zu vermitteln, dass sich die Investition in moderne Heiztechnik in jedem Fall auszahlt. Denn sie verringert zu hohe Betriebskosten und trägt damit zum wichtigen Klimaschutz bei“. Dank dieser Erkenntnis rollen ÖBB-Räder bereits heute schon einer gesicherten energetischen Zukunft entgegen.

Reinhold Seeböck

Bilder / Bildzeilen

Bild 1

 
Die neuen Viessmann Hochleistungskessel Vitomax 200-LW, umweltschonende und schadstoffarme Verbrennung über den gesamten Leistungsbereich

Bild 2

Eingespieltes Team: (v.l.) Garvens GF Anton Schütz, Viessmann Großkessel Ltr. Reinhard Thurmaier und Energiecomfort Projektleiter Alfred Haberl

Bild 3

Modernisierte Werkstättenhalle für die Wartung der ÖBB-Elektrotriebwagen

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