Tipps beim Ölheizung kaufen

Einer der Gründe dafür ist der hohe Energiegehalt im Heizöl. Außerdem gilt die Technik als ausgereift und sicher, weshalb viele Verbraucher nach wie vor eine Ölheizung kaufen wollen. Was darüber hinaus für dieses Heizsystem spricht, lesen Sie im Abschnitt Vorteile der Ölheizung.

 


Öltank sichert den reibungslosen Betrieb

Anders als bei Heizgas, das meist aus der Leitung strömt, müssen Besitzer einer Ölheizung den Brennstoff bevorraten bzw. lagern. Den dazugehörigen Öltank gibt es mittlerweile in verschiedenen Ausführungen und Größen. Eine individuelle Lösung lässt sich auf diese Weise leicht und sehr schnell finden.

Oberirdische oder unterirdische Lagermöglichkeiten

In der Regel kommt eine Ölheizung dann zum Einsatz, wenn das zu beheizende Gebäude auch über einen Heizraum verfügt, in dem bereits ein Öltank steht. Ein solcher Tank lässt sich allerdings auch nachträglich einbauen. Dafür werden mehrere kleinere Behälter miteinander verbunden. Diese können dank Batterieaufbau auch einen großen Heizbedarf problemlos decken. Wer einen Ölkessel kaufen möchte, im Heizraum aber keinen Platz für einen Tank hat, kann auch die unterirdische Version in Betracht ziehen. Dieser lässt sich zum Beispiel im Vorgarten “vergraben” und ist nahezu unsichtbar. Ob ober- oder unterirdisch: In beiden Fällen müssen die Tanks eine Reihe von vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen erfüllen. Vor allem die Dichtheit spielt bei der Montage eine entscheidende Rolle. Der beauftragte Heizungsfachmann sollte hier immer die erste Ansprechperson sein.


Voraussetzungen für den Kauf und Betrieb einer Öl-Brennwertheizung

Möchten Hausbesitzer einen Öl-Heizkessel kaufen, müssen sie sich zunächst für eine Technologie entscheiden. Als Stand der Technik gelten mittlerweile Brennwertgeräte, die - anders als Heizwertgeräte - auch die sogenannte Kondensationswärme (Brennwert) zum Heizen nutzen. Dadurch steigen der Wirkungsgrad und die Wirtschaftlichkeit. Der Betrieb einer Öl-Brennwertheizung setzt aber einige Dinge voraus.

Anlage für niedrige Vorlauftemperatur ausgelegt

Öl-Brennwertkessel zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Verbrennungsgase abkühlen und sie zum Kondensieren bringen. Damit das funktioniert, werden die Abgase am kühlen Rücklaufwasser vorbeigeleitet. Ist die Temperatur dieses Rücklaufwassers zu hoch, kommt es nicht zur Kondensation. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die sogenannte Vorlauftemperatur möglichst niedrig ist. Erreichen lässt sie sich vor allem mit großflächigen Heizkörpern wie Fußbodenheizung oder Wandheizung.

Beim Ölheizung kaufen muss auf das passende Abgassystem geachtet werden.

Passendes Abgassystem ist notwendig

Ähnlich wie bei Erdgas hat auch Heizöl Bestandteile, die sauer sind. Bei der Kondensation können diese sauren Bestandteile das Abgassystem auf Dauer beschädigen. Beim Ölheizung Kaufen sollten Hausbesitzer deshalb auf ein passendes, wasser- und säureunempfindliches Abgassystem achten. Bei der Kondensation der Abgase kommt es nicht nur zur Absenkung der Temperatur. Auch die Dichte der Abgase verringert sich. Ein natürlicher Zug ins Freie kann aufgrund der geringen Dichteunterschiede nicht mehr erfolgen.

Aus diesem Grund ist der Einsatz eines Ventilators (z.B. Brennergebläse) erforderlich. Dieser erzeugt im Betrieb wiederum einen Überdruck. Das ist der Grund, warum das Abgassystem nicht nur wasser- und säureunempfindlich, sondern auch überdruckdicht sein muss.

Die Kondensatableitung muss sichergestellt sein

Bei der Kondensation der heißen Abgase fällt säurehaltiges Wasser an, welches abgeführt werden muss. Bevor Hausbesitzer einen Öl-Heizkessel kaufen, müssen sie unbedingt an eine Kondensatableitung denken. Kontaktieren Sie dazu Ihren Heizungsfachmann.

EIne Auswahl an Heizkesseln, die beim Ölheizung kaufen infrage kommen.

Welche Ölheizung passt zu mir?

Geht es darum, den passenden Heizkessel zu finden, ist eine Vorabentscheidung notwendig. Zur Auswahl steht neben der bereits erwähnten Brennwerttechnik noch die altbewährte Heizwerttechnik in Form von Niedertemperaturkesseln. Letztere sind in der Anschaffung günstiger. Außerdem brauchen Hausbesitzer für den Betrieb eines solchen Heizkessels keine Schornsteinsanierung. Auch eine Kondensatableitung ist nicht notwendig.

Dafür erreichen Niedertemperaturkessel nur Wirkungsgrade von etwa 87 Prozent. Brennwertkessel wandeln hingegen bis zu 98 Prozent der im Brennstoff enthaltenen Energie in Wärme um. Auf Dauer bedeutet es sowohl niedrige Kosten als auch eine Entlastung der Umwelt. Experten empfehlen daher die Nutzung dieser Technik.

Ökobilanz

Nicht zuletzt ist es beim Kauf eines neuen Ölkessels wichtig, die Ökobilanz im Auge zu behalten. Diese lässt sich verbessern, indem Hausbesitzer ihren Ölkessel mit einem anderen Heizsystem verbinden. Das kann entweder eine Solaranlage oder eine Wärmepumpe sein. In beiden Fällen heizen Anlagenbesitzer äußerst umweltfreundlich und wirtschaftlich, da beide Heizsysteme auf kostenlose und nahezu unendliche Wärmequellen zugreifen.


Heizen mit Öl - neue Förderbeiträge ab 01. Jänner 2018

€ 2.500,--*, wenn Sie einen alten Kessel in einem Ein- oder Zweifamilienhaus austauschen.
€ 3.000,--*, wenn Sie einen alten Kessel in einem Mehrfamilienhaus (3 - 10 Wohneinheiten) austauschen.
ab € 5.000,- *, wenn Sie einen alten Kessel für einen großvolumigen Wohnbau (ab 11 Wohneinheiten) austauschen.

Zusätzliche Förderungen zum Ölkesseltausch

Umstieg Heizöl leicht auf Heizöl extra leicht 
Bei einem Umstieg von Heizöl leicht (Brennstoff des alten Heizkessels) auf Heizöl extra leicht (Brennstoff der neuen Öl-Brennwertanlage), erhalten Sie bei Vorlage einer Rechnung/eines Lieferscheins der Heizöllieferung von Heizöl leicht, eine zusätzliche Förderung in Höhe von € 1.000,--*!

€ 500,-- bei Einbau eines Brennwertkessels als Hybridsystem mit Wärmepumpen (z.B. Vitolacaldens 222-F, Brennwertkessel + Heizungswärmepumpen, Brennwertkesesl + Warmwasser-Wärmepumpen)
€ 500,-- bei Einbau eines Brennwertkessels mit PV-Anlagen  (min 3 kWp)

* Die Höhe der Förderung wird halbjährlich neu festgelegt und gilt pro Standort der Heizungsanlage. Die Antragstellung muss vor Erneuerung der Anlage erfolgen. Förderungen werden nur bis zum Ausschöpfen der zur Verfügung stehenden Mittel ausbezahlt.

Förderprogramme unterstützen den Einbau moderner Heiztechnik

Die Zahl der Förderprogramme ist groß. Grundsätzlich gilt: Anträge und Bewilligung müssen vor der Investition stehen. Da die Mittel häufig begrenzt sind, heißt es: rechtzeitig handeln. Hier sollten Sie sich frühzeitig bei Ihrem Versorgungsunternehmen, Ihrer Gemeinde, einer örtlichen Kammer oder einem Verbraucherverband beraten lassen.    

Link zu den Förderungen