Eine dezentrale Wohnungslüftung ist im Bestandsbau die geeignete Lösung.

Dezentrale Wohnraumlüftung für den Bestandsbau

Die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden wird von der Wohnungswirtschaft aufgrund der kontinuierlich steigenden Energiekosten stetig vorangetrieben. Der alte Bestand wird umfassend modernisiert und bietet seinen Bewohnern neuen Komfort: etwa durch neue, energieeffiziente Fenster und Türen, sowie Fassadendämmung oder ein neues Heizsystem mit komfortabler Warmwasserversorgung.

Allerdings bringt diese Sanierung mit sich, dass auch ältere Wohnungen so dicht sind, dass kein ausreichender Frischluftaustausch mehr stattfindet. Die Folge ist eine hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen, die gerade in fassadengedämmten Häusern zu Schimmelbildung führen kann. Gefährdete Stellen sind insbesondere Raumecken, die an Außenwänden liegen und in denen die Feuchtigkeit kondensiert.
 

 

Dezentrale Wohnungslüftungs-Systeme

Dezentrale Lüftungsgeräte können gezielt in einzelne Räume eingebaut werden. Zur einfachen Installation ist lediglich ein Mauerdurchbruch bzw. eine Kernbohrung durch die Außenwand des jeweiligen Zimmers und ein 230-V-Anschluss notwendig. Lüftungskanäle müssen bei diesem System nicht verlegt werden. Für Wohneinheiten lassen sich mehrere Geräte unabhängig voneinander einsetzen. Sie eignen sich ideal, um mit dem geforderten Mindestluftwechsel ein behagliches Raumklima herzustellen. Diese Geräte haben einen Wärmerückgewinnungsgrad von bis zu 90 Prozent.